„Zwiebel schälen“

„Zwiebel schälen“

„Schale um Schale“

 

Diesen Satz höre ich immer wieder von meinen Klienten.

Menschen mit tiefen Verletzungen, die nie erlernt haben Grenzen zu setzen, deren eigene

Grenzen nie akzeptiert wurden, kein Selbstwertgefühl haben, landen so in der nächsten „Ich bin

Nicht gut genug Falle.“ Es werden unzählige Aufstellungen gemacht, verschiedenste Arten an

Heilung ausprobiert. Ein kleines Vermögen wird dafür ausgegeben. Ich habe erlebt, dass eine Frau,

15-mal ihren Traumpartner aufgestellt hat innerhalb von 10 Jahren, aber Single ist sie immer noch.

Jahrelange „inneres Kind Arbeit“ und es hat sich immer noch kein Erfolg oder eine Verbesserung eingestellt.

 

Bei der kleinsten Disharmonie im Leben, wird gesucht, warum und wo Anhaftungen oder Spiegelungen sind, die blockieren.

Manche Menschen werden abhängig und gehen immer wieder zu HumanenergetikerIn und besuchen Seminare, um gute Energien und Heilung zu bekommen. Bei Familienaufstellungen werden Darsteller ausgesucht, welche die Rollen der Personen, die mit der Problematik betroffen sind, übernehmen. In dieser Rolle erfährt der Darsteller die Lösung für den der aufstellt. Hat der Darsteller mit einer ähnlichen Belastung, Verstrickung zu tun, kann das auch für kurze Zeit die Stimmung des Darstellers heben, oder er löst sein Problem gleich mit. Dieses „Mitlösen“ kann zur Verfälschung der Aufstellung führen, wenn der Darsteller zu sehr in die eigene Energie, Problematik; geht. So sitzt der Klient am Rande des Geschehens und kann mit dem Dargestellten bei seiner Aufstellung gar nichts anfangen. Das Aufgestellte und die entstandene Lösung wirken nicht optimal. Auch wenn Ähnlichkeiten des Aufstellungsthema vorhanden sind, ist und bleibt es die Aufstellung des Betroffenen. Ein Darsteller wirkt nur im Auftrag des Aufstellenden. Er kann erkennen, dass auch er mit einem ähnlichen Problem behaftet ist, dann ist es aber seine Aufgabe die Lösung in seinem eigenen System zu finden. Er sollte neutral bleiben.

 

 Das wird oft vergessen. Darsteller gehen schon mit dem Vorsatz hin mitzulösen. So wirken Lösungen nicht und es entsteht eine Verwirrung und ein ewiges an sich arbeiten, ohne jemals mit sich zufrieden zu sein und sich so zu akzeptieren, wie man ist. Es wird zum Hobby oder manchmal zum Zwang, zu suchen, was als nächstes zu lösen ist. Eine neue Lebensaufgabe entsteht, lösen für die Familie, den eigenen Kindern, Freunden usw… Viele verlieren ihr anfängliches Ziel und verzetteln sich in tausenden Lebensberatungsbüchern und heilende Maßnahmen. Es herrscht Stillstand. Man lebt in einer eigenen Welt Sätze wie: „Warum muss ICH alles lösen, warum schauen meine Lieben nicht selbst hin!“ höre ich immer wieder. Aufopfernd wird gelöst, ohne zu bemerken, dass man wieder in der Falle sitzt. Man tut alles, aber es wird in den seltensten Fällen geschätzt, man bekommt nicht die Anerkennung und Liebe, die erwartet wird.

 

DEINE VERÄNDERUNG; NUR DEINE; VERÄNDERT DEIN UMFELD UND DIE MENSCHEN MIT DENEN DU LEBST!!!!

 

Verändere DICH, trainiere dich glücklich und zufrieden zu sein und handle danach. Deine Mitmenschen kannst du nicht ändern.  Es kann die beste Aufstellung gemacht werden oder das beste Heilungsseminar besucht werden, wenn du diese gute Energie nicht halten kannst, ist es umsonst.

Dein Unterbewusstsein zieht dich immer wieder runter, deine Gedanken „zerdenken“ das gute Neue,

dein Glaube hinterfragt, deine Familie erklärt deine Erfahrungen als Humbug und schon ist die gute, neue Energie weg und du suchst nach der nächsten Schale deiner unendlichen Zwiebel.

Deshalb trainiere deine Gedanken und dein Handeln, wie im Fitnessstudio deinen Körper.

Glück und Zufriedenheit, Leben und Lieben; kannst du dir aneignen, so wie du es brauchst und möchtest.

Du bist gut genug, mit all deine Erfahrungen, sogenannten Fehlern und Glaubenssätzen. Die

Vergangenheit hat dich zu dem gemacht, was du jetzt bist und lebst. Genauso so bist du perfekt, du hast es bis hierhergeschafft.

Du kannst dich optimieren, indem du deine störenden Blockaden löst, deine beschränkenden Glaubenssätze änderst, dein inneres Kind spüren lernst… So kannst du leichter deine Ziele erreichen und freier leben, aber vergiss nicht zu leben und die Erfahrungen auch umzusetzen.

Verändere dein Handeln, fang an DICH zu leben und deinen Selbstwert zu erkennen. Trainiere dich

 glücklich und handle danach. Lass Menschen gehen, die nur deine Energie rauben.

 

Sei dir bewusst, nur DU kannst dich glücklich machen, indem DU neue Wege gehst, Ängste überwindest, dich dem Leben stellst und ins Tun gehst. Das beste Seminar hilft nicht, wenn

du es nicht umsetzt.

Wenn du ständig nach einer Zwiebelschale suchst, wirst du nie heil. Da du dir selbst einredest, da ist

 etwas, das noch zu lösen ist, erst dann kannst du dein Ziel erreichen. Dann ist da noch was…und noch was…und noch was…und noch was…wo ist das Ende des Zwiebelschälens…der Tod?

 

Du bist auf der Welt, um DICH glücklich und zufrieden zu fühlen. Egal was die anderen über dich denken, du hast das Recht deine Wahrheit zu leben, du entscheidest, ob du sie überdenken und ändern willst.

Lebe selbstbewusst und denke immer daran, nur DU bist für dein Glück verantwortlich. Natürlich in Achtung und Respekt vor unseren Mitmenschen. Du entscheidest Verantwortung für Schutzbefohlene, zB: Kinder, zu tragen und erfüllst sie bestimmt gerne. Vergiss dabei nicht auf DICH, Kinder wünschen sich zufriedene Eltern, keine Perfekten, niemand verlangt Aufopferung. Sollte es so sein, hast du zu viele Energieräuber in deinem Umfeld oder du bist es selbst, indem du einen krankmachenden Perfektionismus lebst.

Solltest du ändern

Selbstbewusst „NEIN“ zu sagen, wenn du nicht mehr kannst oder etwas nicht willst, ist jedes Mal

ein Schritt zu dir selbst und deinem Wohlbefinden.

Erlaube dir die Fülle des Lebens zu genießen, erlaube dir dich zu genießen genau so wie du jetzt bist

mit deinen Ecken und Kanten, erlaube dir glücklich und erfolgreich zu sein, erlaube dir auch zornig

und sauer zu sein, erlaube dir Grenzen zu setzen und sie zu akzeptieren, erlaube dir dich schön zu finden, genauso wie du bist.

 

Solltest du einiges davon nicht können, dann erlaube dir genau das zu trainieren und umzusetzen,

lerne deine Ängste kennen und anzunehmen, wenn nötig sie zu überwinden. Gehe Schritt für Schritt

in dein neues Leben. Stelle dich deinen Herausforderungen und handle so, dass es für dich gut ist.

Habe Disziplin DICH glücklich zu machen und zu genießen. Jeden Tag aufs Neue, freue dich, dass

du lebst und neu anfangen kannst, dein Leben zu gestalten. Jeden Abend, sei stolz auf DICH, du hast die Herausforderungen überlebt und oft auch gemeistert.

Du bist einfach gut genug für diese Welt, so sollte dein Leben sein, ein gutes!!!

Sollte es nicht so ganz klappen, komm zu meinen Minitrainings, ab März jeden Dienstagabend ab 19

 Uhr. Ca. zwei Stunden in einer kleinen Gruppe, arbeiten wir an positiven denken und handeln. Machen kleine Aufstellungen und haben viel Spaß beim Entdecken verborgener Ressourcen. So verlierst du die gute Energie nicht mehr und erreichst Unabhängigkeit und du kannst dich selbst aus den Tiefs deines Lebens holen. Diese gehören auch dazu und wollen gelebt werden.

So brauchst du nicht mehr Zwiebelschälen, sondern kannst köstliche Gerichte damit kochen!

Familienaufstellung warum?

Wozu eine Familienaufstellung machen?

Nach dem Thema mit dem „Nehmen der Eltern“ stellt sich die Frage:“Warum gehe ich zu einer Familienaufstellung?“ Wir können unsere Eltern, unser Herkunfstssystem nicht ändern. Alles was wir können ist es zu akzeptieren und die hinderlichen Verstrickungen, Erziehungsregeln, Verletzungen aufzudecken, sie dorthin zurück zugeben, wo sie enstanden sind und so Neues entstehen zu lassen.

Ein kurzes Beispiel: Mein Vater sagte immer „Mit deinem Mundwerk, kommst du nicht weiter, das kostet dir noch die Existenz!“ So war es dann auch fast, ich wagte nicht frei zu sprechen. Hatte Angst, wenn ich NEIN sage, dass ich meinen Job verlieren könnte, beschönte alles, verstellte mich. Natürlich war das nicht authentisch und ich wurde falsch wahrgenommen. Hielt ich es nicht mehr aus, weil  ich alles in mich hineinfrass, explodierte ich bei einer Kleinigkeit, völlig unangebracht. Das führte dazu, dass mich alle als unberechenbar, launisch und unmöglich einstuften. Ich verlor meinen Job und Freunde, weil ich nicht redete, nicht ehrlich zu meiner Meinung stand.

Durch eine Aufstellung erfuhr ich, dass das schon lange das Thema in der Familie meines Vaters war. Im Krieg durfte nicht geredet werden, da sie gefährdete  Menschen versteckten um sie zu retten, Lebensmittel vergruben damit sie nicht konfisziert wurden. Da war schweigen, verbergen und lügen überlebensnotwendig. Das wurde einfach weitergegeben, obwohl, diese Gefahr nicht mehr bestand. So war das Schweigen, das Geheimhalten, Kindern den Mund verbieten und nicht ernstzunehmen, falls sie etwas sagen, ein Erziehungsbestandteil geworden. Das zeigte sich in dieser Aufstellung deutlich.

Es war für mich eine Erleichterung das zu erkennen, diese Angst und dieses Sprechverbot dorthin zu geben wo es entstand und meine Ahnen zu achten , die dieses Schiksal und diese Ängste tatsächlich hatten. Ich habe meine Angst zu sprechen, meinen Glauben nichts zu sagen haben abgelegt und spreche jetzt bewußt meine Wahrheit aus. Mit mentalen Training bekomme ich das heute gut hin.

Das Lösen dieser Blockade hat mein Leben verändert. So kannst auch du Thema für Thema, Ängste, Blockaden erkennen auflösen und so frei leben und dich entfalten.

Das Erkennen warum deine Eltern dich so behandelt haben, so erzogen oder nicht beachtet, nicht geliebt haben, ist sehr befreiend und läst dich einen neuen selbstbestimmenden Weg gehen. Ob es deine Eltern waren, die Gesellschaft, Freunde und Menschen,welche in unserem Glauben einen höheren Stellenwert haben, die dich verletzt haben, dir Verhalten auferlegten, welches nicht förderlich ist, DU kannst es lösen und dein Leben so gestalten, wie du es möchtest.

Melde dich einfach bei mir, ich berate dich gerne und wir finden deine Blockaden und Glaubenssätze und lösen sie auf. So wirst du erfolgreicher, findest deinen Lebenspartner und bekommst deine finanzellen Schieflagen in griff. Du bist es Wert geliebt zu werden, vor allem von dir selbst. Es gibt nichts Wertvolleres als Dich in deinem Leben.

Ich habe es geschafft, also schaffst es auch DU!!!!

 

 

Beziehung zwischen Eltern und Kinder

Beziehung zwischen Eltern und Kinder

Eltern

 

Eltern sein und Eltern werden hat nichts mit Moral zu tun. Sie werden es nicht, weil sie gut oder schlecht sind, sondern weil sie miteinander geschlafen haben und so den Kindern das Leben geben. In der Ordnung der Liebe zwischen Eltern und Kindern gehört als erstes, dass Eltern geben und die Kinder nehmen. Da geht es nicht um Besitztümer, die weiter gegebenwerden, sondern um das Geben und Nehmen des Lebens.

Sie geben den Kindern was sie selber sind, mit allem. Sie können sich nicht aussuchen, was sie weitergeben möchten oder weglassen wollen. Genauso können die Kinder nicht aussuchen was sie nehmen, oder nicht nehmen möchten, sie nehmen ohne wenn und aber. So geben die Eltern weiter, was sie von ihren Eltern bekommen haben und so geht das Geben und Nehmen schon lange zurück in die Ahnenreihe. Dazu kommt was sie als Paar von einander genommen haben. Dazu versorgen die Eltern die Kinder und so entsteht ein Gefälle im geben und nehmen, welches die Kinder niemals ausgleichen können, selbst wenn sie es wollten. So gehört in der Ordnung der Liebe als Zweites, das jeder der nimmt, die Gabe die er bekommen hat und den Geber ehrt. So erstrahlt die Gabe (das Leben) im Licht.

So erklärt Bert Hellinger das geben und nehmen von Eltern und Kindern. Heute ist es sehr modern geworden, dass Eltern sich erst verdienen müssen, dass Kinder sie nehmen. Sie hätten zu wenig oder nicht das bekommen, was sie gebraucht hätten. Da werden die Eltern abgelehnt, weil das Kind gewisse Qualitäten nicht mag oder nicht ihrem Lebenstil entsprechen. Sie ersetzen das nehmen in Fordern und die Achtung durch Vorwurf.

Vater und Mutter sind sie wie sie sind, ohne wenn  und aber. Lehnt ein Kind einen Teil seiner Eltern ab, dann fehlt etwas und es fühlt sich leer. Die Eltern verdienen die Anerkennung nur durch das geben des Lebens, alles andere ist Zugabe und könnte von anderen übernommen werden. Oft können Eltern nicht mehr geben, da sie selbst nicht mehr bekommen haben. Viele Kinder wollen ihre Eltern nicht nehmen aus Angst so zu werden ,wie sie sind. Das ist eine Verleugnug von sich selbst. Wir können nicht nur nehmen, was bequem für uns ist. Sie sind die einzig Richtigen für uns. Das Nehmen der Eltern, mit allem was es ihnen gekostet hat (wie sie sind) und allem was es uns kostet, (unabhängig von ihren Eigenschaften) ist ein sehr heilender Vorgang. Ohne zu unterscheiden, das will ich nehmen und das nicht. Die Eltern werden genommen wie sie sind, Punkt. Dann stehen die Eltern hinter den Kindern und der Weg ist für sie frei, sie können ihn gehen. Die Eltern bleiben stehen schauen wohlwollend nach. Das Kind ist frei und kann sein Leben gestalten wie es möchte.

 

 

Achtsamkeit

Achtsamkeit

Hände

Betrachte deine Hände. Was siehst du? Sind sie gepflegt oder voller Schwielen. Hast du schlanke, lange Finger oder kleine  zierliche? Ist deine Handfläche groß oder eher klein? Hast du Narben oder Altersflecken.
Deine Hände sind ein Schatz deines Körpers. Ein Netz von Sensoren durchzieht unsere Hände. An den Fingerspitzen sitzen die meisten Tastrezeptoren, etwa 150 sind es pro Quadratzentimeter. Jeder Rezeptortyp hat eine Aufgabe. Wir erspüren Vibrationen und  fühlen die Strukturen von Oberflächen.Unter unserer Haut befinden sich viele Körperchen, zum Beispiel das Vater-Pacini-Körperchen reagiert auf schnelle Vibrationenoder das Meißner-Körperchen reagiert auf langsame Erschütterungen. Unterstützt werden sie dabei von den Papillarleisten, den Rillen auf unseren Fingerkuppen, die unseren ganz persönlichen Fingerabdruck bilden. So ertasten wir im Dunklen Gegenstände, spüren kalt/ warm, fühlen Erregung und Liebe beim Streicheln und so vieles mehr. Ein Händedruck beschließt  ein Geschäft, jemanden die Hand reichen verbindet. Heikle Dinge behandeln wir mit Fingerspitzengefühl. Mit streicheln und berühren geben wir unsere Gefühle, Liebe, Heilung und Trost weiter. Wir brauchen unsere Hände zum Arbeiten, um uns zu pflegen und geben unserer Kommunikation mit ihnen Ausdruck. Wir reichen uns die Hände zur Unterstützung, zur Versöhnung und um Anteilnahme zu demonstrieren. Wir berühren uns um uns nahe zu sein, uns zu erregen, zu lieben und uns zu verteidigen. Ein Baby ertastet die Welt mit seinen kleinen Fingerchen. Unserer Hände sind einzigartig und genial.
Unsere Hände sind eine Selbstverständlichkeit. Unbewußt machen wir all diese Dinge mit ihnen. Oft pflegen wir sie nicht, verletzen sie, überfordern sie, über Gewalt mit ihnen aus.
Schau auf deine Hände, was machst du alles mit ihnen? Achtest du auf deine Hände? Magst du deine Hände? Pflegst du deine Hände und hier meine ich nicht nur lackierte Fingernägel. Schmerzen deine Hände , weil du schwer arbeitest und sie belasten musst?
Übe Achtsamkeit, gehe bewußter mit deinem Körper um und nimm wahr, welche Bedürfnisse er hat. Sei dankbar, dass deine Hände und dein Körper alles mit dir mitmachen, im Guten und im Schweren.  Achte was du mit deinen Händen erspürst und was du mit ihnen machst. Fühle deine Hände, arbeite mit Freude, mach deine Tätigkeiten bewußter. Wie „handelst“ du und wie wirst du „behandelt“. Sei dankbar, dass du sie hast, egal wie sie aussehen. Es sind deine Hände, ein Spiegel deiner eigenen Wertschätzung. Öffne deine Hände und du öffnest dein Herz. Beobachte die Hände deiner Mitmenschen, was zeigen sie dir? Sind sie geballt, zittern sie, sind sie ruhig, was könnten sie dir sagen? Hände sind sehr aussagekräftig und helfen dir dein Gegenüber zu verstehen, wenn du ihre Sprache richtig liest. Versuch es!